• panorama04
  • dd
  • panorama01
  • Villa Fogazzaro
  • San Mamete
  • San Mamete
  • oria
  • albogasio
  • panorama05

Maria Himmelfahrt Kirche

 Chiesa della Madonna Assunta

 

 Altartafel

Presbyterium

Kapelle St. Carlo 

Kapelle der Madonna

Kapelle St. Antonio

Kapelle St. Eurosia

Gtabmal vonPellegrini und Kuppel

Sakristei und Oratorium St. Pietro

Sankten:
St Eurosia
St. Caterina
St. Lucia

St.Rocco

Madonna Himmelfahrt

 

Die Kirche S. Maria Assunta, (Mariä Himmelfahrt gewidmet) ursprünglich in romanischem Stil erbaut, wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert total renoviert. Das Kirchenschiff wirkt fast übermäßig groß im Vergleich zum übrigen Bauwerk. Dieser Eindruck ist auf die majestätischen Seitenbögen zurückzuführen. Der Entwurf wird Pellegrino Tibaldi , genannt ”Il Pellegrini”, zugeschrieben, einem berühmten Baumeister, 1527 in Puria geboren, der aber den Entwurf nicht vollendete und den Bau auch nicht überwachte. Pellegrini, Baumeister im Dienst des Erzbischofs von Mailand Carlo Borromeo, wurde für seine Arbeiten im Escorial von Philip II. von Spanien mit dem Titel ”Marchese von Valsolda” ausgezeichnet. Zu beiden Seiten der Orgel finden sich Graffiti-Engel in vorgetäuschtem Relief. Die perspektivisch ausgemalte Kuppel zeigt einen weiteren illusionischen Effekt. Dadurch erfuhr der Raum eine optische Erweiterung, eine Technik, im 18. Jahrhundert groß in Mode.

Linke Seite:
-    Votivmalerei, eine Kreuzigung mit den Pest-Heiligen San Sebastiano und San Rocco. Das Bild war von Ottavio Callegari aus Puria, Kaufmann in Venedig, in Auftrag gegeben worden.
-    Kapelle des Heiligen Antonio Abate, ein heilkundiger Eremit, der die Gürtelrose (Herpes Zoster) bekämpfte, eine Krankheit, die in Italien als ”Fuoco di Sant’Antonio” (Antonius-Feuer) bekannt war. An der Seite zwei wichtige Gestalten der lokalen Geschichte: San Lucio, ursprünglich ”Luguzzone” genannt, in Gips gemeißelt mit einem Käse in der Hand – das traditionelle Bild dieses besonders im naheliegenden Cavargnatal verehrten Patrons der Käser, sowie der Märtyrer San Pietro, ein großer Verfolger der Ketzer. Auf dem Fresko ist seine Ermordung durch einen gedungenen Mörder dargestellt. Die Tat hatte Stefano Confalonieri, Herr des Kastells von Albogasio und Beschützer der Catarer, in Auftrag gegeben.
-    Die Kapelle im Querschiff ist Carlo Borromeo, dem Erzbischof von Mailand und Herrn von Valsolda, bei seiner Heiligsprechung (1610) geweiht worden. Im Zentrum sieht man San Carlo im Gebet vor dem Heiligen Nagel, einer Reliquie des Mailänder Doms; zur Linken der Anschlag auf San Carlo durch einen Mönch des Ordens der Umiliati (Demütigen). Im Vordergrund links sieht man den Mönch, dessen Orden zu Borromeos Feinden gehörte, mit der Waffe auf der Schulter. Rechts: Valsolda huldigt San Carlo. Im Vordergrund sieht man Don Domenico Pozzo, Pfarrer von San Mamete, im Gefolge des Erzbischofs mit einem kostbaren Schnupftuch in der Hand.
Vorgetäuschte perspektivische Architekturen bilden den Rahmen der Szene. Leider sind die Fresken in sehr schlechtem Zustand.

Rechte Seite:
-    Kapelle der Eurosia, einer bedeutenden Heiligenfigur der Spanier, die im 17. Jahrhundert Herren der Lombardei waren. Sie wurde von der Landbevölkerung als  Patronin für heiteren Himmel wie für Regen besonders verehrt. Die auf diesem schönen Ölgemälde dargestellten Attribute: Krone, Zepter, Hermelin beziehen sich auf ihre vermeintlich königliche Abstammung. Der Überlieferung nach war sie von den Mauren in Spanien im 7. Jahrhundert enthauptet worden.
-    Beichtraum der Männer, durch eine kleine Tür von der Querschiff-Kapelle aus zugänglich. Hier befindet sich ein Fresko der Dreifaltigkeit, das Pellegrini für seinen Vater in Auftrag gegeben hatte. Es befand sich ursprünglich auf der äußeren südlichen Mauer, wo einst der Friedhof war, und wurde dann durch einen Anbau in den kleinen Raum einbezogen, wo es riesig wirkt. Es zeigt einen sogenannten ”Gnadenstuhl” mit Taube, die den Heiligen Geist verkörpert. Auf dem Fußboden des Hauptschiffes befindet sich eine Grabplatte des Baumeisters Pellegrini, deren Autentizität jedoch nicht bewiesen ist.

We use cookies to improve our website and your experience when using it. Cookies used for the essential operation of the site have already been set. To find out more about the cookies we use and how to delete them, see our privacy policy.

I accept cookies from this site.

EU Cookie Directive Module Information