• panorama04
  • dd
  • panorama01
  • Villa Fogazzaro
  • San Mamete
  • San Mamete
  • oria
  • albogasio
  • panorama05

SANTUARIO DELLA CARAVINA

Hier geschah 1562 ein Wunder durch ein Vesperbild (Pieta), das sich ursprünglich in einer kleinen Kapelle auf halbem Weg zwischen Cima und Cressogno befand. Diese Pieta wurde in die an dieser Stelle erbaute Kirche integriert. Ihren endgültigen Platz auf dem Hauptaltar in einem kreisrunden Sacello hat sie bei der letzten Kirchenerweiterung im 18. Jahrhundert gefunden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mit Fresken und wertvollen Altarbildern - Schmuckstücke der lombardischen bildnerischen Kunst aus der Zeit der Gegenreformation - ausgestattet. Ins Auge fallen besonders die Arbeiten von Isidoro Bianchi, der durch seine Fresken von Santa Maria dei Ghirli in Campione berühmt geworden ist. Gleich beim Betreten der Kirche fallen zwei sich gegenüberstehende Altäre auf, die sich durch die perspektivische Architektur der Rahmen unterscheiden; man erkennt einen römischen Triumphbogen, in dem Szenen dargestellt sind, die die Bedeutung der auftraggebenden Bruderschaft unterstreichen. Kapelle links: San Francesco reicht San Domenico den Gürtelstrick. Diese Begegnung der beiden Heiligen hat sich 1229 wirklich ereignet. Kapelle rechts: Der Selige Simone Stock, 1252 Ordensgeneral der Karmeliter, empfängt das Skapulier (Schulterumhang) aus der Hand der Jungfrau. Vor ihm San Giovanni Della Croce (16. Jahrhundert) mit entblößtem Fuß. Auf ihn geht der Orden der barfüßigen Karmeliter zurück. Auf der Tafel links vom Altar: Jakob ergaunert den Segen des Isaak – die Szene ist in einer vornehmen Wohnung im Stil des 16. Jahrhunderts dargestellt. Im Presbyterium eine ”Verkündigung” von Salvatore Pozzi aus Valsolda (1646), gemalt im Auftrag des aus Puria stammenden venezianischen Kaufmanns Ottavio Callegari. Ein von ihm gestiftetes Votivbild desselben Malers (Kreuzigung) findet sich auch in der Kirche zu Puria. Die Pieta auf dem Hauptaltar ist eine ergreifende Darstellung aus einer Epoche voller Leiden und Entbehrungen: Sie zeigt eine müde, leidgeprüfte Maria mit ihrem über die Maßen abgemagerten toten Sohn. Krone, Schnalle und andere Gegenstände im Bild sind Votivgaben.Auf dem Boden in der Mitte des Kirchenschiffes findet sich die Grabplatte von Carlo Affaitati (aus der Familie Affaitati in Albogasio). Er war Kanonikus von Ermland (Varmia) in Polen und Kapellan der Königin Maria von Schweden und Polen. Carlo Affaitati (gestorben 1691) wirkte als großer Beschützer und Förderer der Künstler aus Valsolda,
von denen viele in Polen arbeiteten.

We use cookies to improve our website and your experience when using it. Cookies used for the essential operation of the site have already been set. To find out more about the cookies we use and how to delete them, see our privacy policy.

I accept cookies from this site.

EU Cookie Directive Module Information